Archiv der Kategorie: Moving Silence

Moving Silence in der Brotfabrik

Moving Silence hat sich zum Ziel gesetzt, der Kunstform Stummfilm neues Leben einzuhauchen, bei dem Live-Musik und Bild zu einer ganzheitlichen poetischen Synthese verschmelzen.

Die Moving Silence-Veranstaltungen zielen darauf ab, das zeitgenössische Kinopanorama zu erweitern, indem sie die Aufmerksamkeit wieder auf die reine Bildersprache lenken, unabhängig und losgelöst von Dialogen, verstärkt durch Live-Musikdarbietungen in ihrer ganzen Vielfalt: von akustisch bis elektronisch, von konkreter Musik bis Pop, von DJs bis zu Chorensembles…

»Moving Silence« präsentiert an diesem Abend vier Filme in der Brotfabrik, die noch nie in Berlin gezeigt wurden: »My big love in my little dog«, eine Geschichte über die Liebe zwischen Haustier und Mensch, »Schicht«, ein Porträt von Träumen, die im Alltag gefangen sind, »Il settimo giorno l’abbaglio«: zwei Männer, zwei Einsamkeiten, und »Juggernaut« – eine mittelalterliche Geschichte mit düsterer und visionärer Atmosphäre. Die musikalische Begleitung übernehmen Youjin Sung am Gayageum, die traditionelle koreanische Harfe, und Marco Brosolo an den Synthesizern.

Programm:

»My big love in my little dog« (IT 2023, 8,30 min, R: Giuliano Forest)

»Schicht« (D 2002, 15 min, R: Peter Keller)

»Il settimo giorno l’abbaglio« (IT 2005, 8 min, R: Davide Rizzo)

»Juggernaut« (IT 2025, 20 min, R: Daniele & Emanuele Ricci)

Moving Silence im Rahmenprogramm der EM

Am 11. Juli gibt es nochmals die Gelegenheit Sobo Swobodniks »Lebe schon lange hier« live vertont mit der Musik von Marco Brosolo zu sehen – und zwar kostenlos. Also selbst für Fußballmuffel ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Um 18:00 Uhr in der Fanzone vorm Reichstag. Es lohnt sich übrigens etwas mehr Zeit mitzubringen, denn auch das übrige von Festiwelt kuratierte Programm hat es in sich – ein Trickfilmworkshop für Kids, Kurzfilmprogramme und anschließend Party mit Live Visuals und DJ Mark Reeder Die Veranstaltung ist Teil des FUSSBALLKULTURSOMMERS Berlin 2024 und findet in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin statt.

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Jetzt buchen: Moving Silence – Lebe schon lange hier

Einige Impressionen von der Uraufführung

Ein Jahr lang hat der Regisseur Sobo Swobodnik aus seiner Wohnung den Alltag im Prenzlauer Berg beobachtet. Entstanden ist ein poetischer Berlin-Film, der die Schönheit im scheinbar banalen findet. Der Italo-Berliner Künstler und Musiker Marco Brosolo hat nun die kongeniale Musik zum Film komponiert.

Am 13. April 2024 wurde der Film in einer neuen Schnittfassung (60 min) erstmals mit der Musik von Marco Brosolo im ausverkauften Berliner Kino Krokodil aufgeführt. Dieses Moving-Silence-Event kann nun auch für andere Locations über uns gebucht werden.

Komposition, Gitarre, Schlagzeug: Marco Brosolo • Klavier: stefanpaul • Stimme, Gesang: Godehard Giese.

Dieser Film hat einen ganz fantastischen Sog, es ist wirklich ein faszinierendes Dokument, Stummfilm neu definiert ins Heute gebracht auf eine ganz wunderbare Art. Marion Brasch | radioeins

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Lebe schon lange hier – Live Uraufführung

Der Stummfilm lebt! Moving Silence präsentiert »Lebe schon lange hier«. Ein Jahr lang hat der Regisseur Sobo Swobodnik aus seiner Wohnung den Alltag im Prenzlauer Berg beobachtet. Entstanden ist ein poetischer Berlin-Film, der die Schönheit im scheinbar banalen findet. Der Italo-Berliner Künstler und Musiker Marco Brosolo liefert nun die kongeniale Musik zum Film. Am 13. April wird sie im Kino Krokodil live uraufgeführt.

Komposition, Gitarre, Schlagzeug: Marco Brosolo • Klavier: stefanpaul • Stimme, Gesang: Godehard Giese.

Moving Silence ist eine Plattform von internationalen Musikern, Künstlern und Filmemachern, die sich der Live-Vertonung zeitgenössischer Stummfilme widmen.

Moving Silence – Stummfilm im digitalen Zeitalter

Moving Silence ist eine Plattform von internationalen Musikern, Künstlern und Filmemachern, die sich der Live-Vertonung zeitgenössischer Stummfilme widmen. Ihr Antrieb ist dabei, die Poesie der frühen Anfänge des Kinos wieder in den Fokus der Gegenwart zurück zu bringen und die Identität und Möglichkeiten des heutigen Stummfilms auszuloten. Die Moving-Silence-Events verbinden die zeitgenössischer Bildästhetik mit der Live-Musik einer neuen Generation in ihrer gesamten Bandbreite – von akustisch bis elektronisch, vom DJ über das Chorensemble bis zu DIY-Künstlern mit selbstgebauten, sensorgesteuerten Instrumenten. Der klassische Mann am Klavier bleibt bei Moving Silence eine schöne Ausnahme. Und jedes Screening wird durch die Live-Musik zum einzigartigen Event. Bei Interesse an einem Event, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.