Get me some Hair!

D 2018, 81 min, Regie Lars Barthel, FSK 12

Hair_plakatA1_rgbAntoinette ist Jamaikanerin und fest davon überzeugt, dass die Natur sie verraten hat: Sie kann ihre Haare nicht bändigen und trägt wie viele schwarze Frauen falsche. Ihr Mann, der Filmemacher Lars Barthel, möchte endlich verstehen warum sie fast immer falsches Haar trägt. Was aus privater Neugier beginnt, verwickelt Lars und seinen Film in komplexe Fragestellungen von politischer Tragweite: Wie hängen Haare und tief verwurzelte Empfindungen von Rassismus zusammen? Und wo kommen die Fremdhaare eigentlich her?

Der sehr persönliche Film macht sich auf die Suche nach Antworten und erzählt gleichzeitig eine interkulturelle Liebesgeschichte zwischen Berlin, Jamaika und Burma, wo ein großer Teil der Fremdhaare für den weltweit florierenden Haarhandel herkommt.

Co-Regie: Marian Kiss. Autor: Lars Barthel. Kamera: Lars Barthel. Schnitt: Marian Kiss. Musik: diverse Originalmusiken. Produktion: Koberstein Film. Produzent: Maria Wischnewski, FSK 12

Kinostart: 16.05.2019

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Festivals

DOK.fest München – DOK.panorama 2018
Kinofest Lünen 2018
Achtung Berlin 2019

Pressestimmen

Der unterhaltsame Film stellt ein interessantes Gleichgewicht her zwischen der Leichtigkeit im Ton und der tiefschürfenden Neugier des Regisseurs, der auch Protagonist ist. spielfilm.de

Die Offenheit und der Humor, mit der Barthel dabei auch seine eigene Rolle an und in den Blick nimmt, machen »Get Me Some HAIR!« zu einem ­besonderen Film. epd Film

Denn Barthel hat in erster Linie einen Liebesfilm gedreht, über die Liebe zu Berlin, Jamaika und Burma, zu seinem Beruf und seiner Reiselust, zu seiner kleinen Patchwork-Familie und natürlich zu seiner Frau Antoinette. Kino-Zeit

Mit Humor und Feinfühligkeit geht Barthel in diesem ganz persönlichen Werk auf die Suche nach Haar-Mode, -zwängen und -ideologien der afrikanischen Welt und schafft damit eine zutiefst persönliche Hommage an seine geliebte eigensinnige Frau. chrismon

»Get Me Some HAIR!« konfrontiert mit komplexen Fragestellungen von politischer Reichweite und erforscht, wie Haare und tief verwurzelte Empfindungen von Rassismus zusammenhängen. taz

Am Ende bleibt vor allem die Erkenntnis, dass bei aller Annäherung immer auch eine Fremdheit bleibt. Filmdienst

Ein Gedanke zu „Get me some Hair!

  1. […] Barthels neuer Dokumentarfilm GET ME SOME HAIR! wird beim 15. achtung berlin – new berlin film award im Wettbewerb laufen. Nach dieser […]

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