
Am 18. Juli, vor 90 Jahren, wandte sich Franco per Funkspruch an die Armee und gab damit das Startsignal für den Putsch von Generälen gegen die Republik. Einen Tag später antworteten große Teile der Arbeiterklasse mit einer Sozialen Revolution. Welche historische Bedeutung der Spanische Bürgerkrieg und die einhergehende Revolution haben, lässt sich auch an der Vielzahl der Filme ablesen, die sich mit ihm auseinandersetzen. In der Filmreihe in der Berliner Brotfabrik wird eine Auswahl davon gezeigt. Zu sehen sind »Klassiker« wie Ken Loachs »Land and Freedom«, Hans-Magnus Enzensbergers Film über den legendären Buenaventura Durruti oder das Frühwerk des Oscarpreisträgers Pepe Danquart – »Die lange Hoffnung«. Aber auch selten zu sehende Filme wie »Solange du lebst« von Harald Reinl und »Madrid« von Basilio Martín Patino, sowie historische Produktionen aus der Zeit des Bürgerkriegs werden gezeigt. Zudem wird es mit »Außen abgekühlt doch voller Glut im Innern« von Dieter Nelles und Volker Hoffmann eine Premiere geben und Vicente Arandas »Libertarias« wird erstmals mit deutschen Untertiteln zu sehen sein. Bei einer Reihe von Vorführungen werden Filmemacher, Zeitzeugen und Experten anwesen sein. Begleitend sind Teile der Ausstellung »Tragödie der Freiheit – Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente.« zu sehen. Das Programm findet sich hier.








